Das war der Anfang — kein Businessplan, nur die Überzeugung, dass man
etwas tun muss, wenn man etwas erreichen will.
Adam hat mit 13 zum ersten Mal programmiert: eine Trading-App mit
Spielgeld, angebunden an echte Kursdaten. ChatGPT war damals noch
schlecht genug, dass er den größten Teil selbst herausfinden musste —
das war der eigentliche Unterricht. Mit echtem Geld hat er schon
vorher gehandelt, mit zwölf, über das Depot seines Vaters.
Jakob hat vorher Computer zusammengebaut und auf willhaben verkauft.
Programmieren hat er mit 15 gelernt, gezielt für das Geschäft.
Getroffen haben wir uns mit 14, in derselben Klasse.
Der erste Kunde kam an einem Nachmittag. Die Idee entstand in der
Schule; nach dem Unterricht haben wir uns hingesetzt und Betriebe
angerufen, einen nach dem anderen, bis einer zugehört hat. Der hat
gezahlt. Inzwischen sind es nach unserer Zählung fünfunddreißig.
Wie das neben der Schule geht: Tagsüber läuft das Nötigste über die
Laptops, in den Pausen und im Unterricht. Nach der Schule sitzen wir
an unserem Arbeitsplatz, meistens bis drei Uhr früh. Um sieben stehen
wir wieder auf.